Donnerstag, 10. September 2009

Konzertreise nach Südfrankreich

Mit unvergesslichen Erlebnissen kehrten am frühen Montag-Morgen die Musikerinnen und Musiker der Stadt- und Kurkapelle Triberg zurück von Ihrer Tour zu Tribergs Partnerstadt Fréjus in Südfrankreich. Anlass war das große Omelette-Fest, das traditionell am zweiten Septemberwochenende im Stadtteil St. Aygulf stattfindet und das zu den größten Festen in Fréjus im Jahresverlauf zählt.
Doch bis es soweit war, hatten die Musiker noch einiges auf dem Programm. Nach 10-stündiger Busfahrt erreichte die Triberger Truppe am frühen Freitagvormittag Monaco, das erste Etappenziel der Reise.

In Augenschein genommen wurde neben der Kathedrale, der Altstadt sowie dem Spielcasino vor allem der attraktive Hafen mit den überdimensionalen Yachten. Sehenswert war darüber hinaus die Wachablösung vor dem Fürstenpalast, die täglich um 11:55 Uhr stattfindet. Beeindruckt waren die Schwarzwälder von der engen Streckenführung beim alljährlichen Formel-1-Rennen. Nach einer kurzen Bootsfahrt genossen die Teilnehmer noch das Meer vor herrlicher Kulisse am exklusiven Larvotto-Strand von Monaco. Zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle waren die Triberger, als Fürst Albert von Monaco sich selbst sehr zur Freude der Schwarzwälder vor dem berühmten Hotel de Paris blicken ließ.

In Fréjus angekommen bereiteten die Vertreter des Partnerschaftskomittees, angeführt von Christian Kuhner und André Greinert, den Musikern auf dem Zeltplatz von St. Aygulf, dem Quartier der Musiker für die nächsten 2 Tage, einen herzlichen Empfang der bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

Am Samstag-Vormittag war erst einmal ausruhen mit Bademöglichkeit angesagt. Dabei hatte die Musiker die Wahl zwischen Pool, Fluß und Meer. Der erste Auftritt der Kapelle wurde dann um die Mittagszeit bestritten zur Eröffnung des traditionellen Festes. Zum Konzert unter Leitung des Dirigenten Detlev Brüschke am Nachmittag schließlich war der Postplatz als Veranstaltungsort schon gut gefüllt und die Melodien u.a. aus dem Schwarzwald wurden von den Südfranzosen gerne genossen. Zwischendurch moderierte Vorstand Nikolaus Arnold mit netten Anekdoten aus der fernen Partnerstadt.

Nach einer Abkühlung am nahe gelegenen Strand, ging es für die Musiker und die Festbesucher weiter mit Straßenmusik von Bar zu Bar, rund um das Festareal. Freudig wurde mitgeklatscht und mitgetanzt bis tief in die Nacht.

Am Sonntagmorgen nahte der Höhepunkt des Festes mit dem Umzug zur Kirche, die Weihe von Brot, Eiern und Wein und schließlich die eigentliche Zubereitung des Rießen-Omelettes. Insgesamt 13.000 Eiern wurde der der „Confrèrie Chevaliers de l’Omelette Géante“ zugebreitet. Der Ursprung dieses schönen Brauches geht zurück bis ins Mittelalter, bei dem das Omelette kostenlos an die Armen der Stadt verteilt wurde.

Kräftig im Rühr-Einsatz war dabei auch Bürgermeister-Stellvertreter Rudi Allgeier, der neben weiteren Tribergern eigens aus diesem Anlass angereist war. Den musikalischen Rahmen bildeten wiederum die Musiker der Stadtmusik, bevor Sie am Mittag die Heimreise in den Schwarzwald antraten.

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