Freitag, 09. September 2016

Konzertreise nach Frejus

Drei Tage lang verbrachten die Stadt- und Kurkapelle sowie eine Delegation der Stadt Triberg in der südfranzösischen Partnergemeinde Fréjus, wo das traditionelle Omelette-Fest in seiner 30. Auflage gefeiert wurde.
Nachdem rund 35 Musiker abends den Bus bestiegen und am nächsten Morgen in der 800 Kilometer entfernten Partnerstadt ankamen, wurden zunächst die Unterkünfte auf einem Campingplatz bezogen. Danach hatten zehn Musiker in einem Altenheim konzertiert und die Bewohner mit ihrer Musik begeistert.

 Fest mit historischen Wurzeln

Organisiert wurde der Termin vom „Partnerschaftskomitee Triberg-Fréjus“, wie dessen zweiter Vorsitzender, Nikolaus Arnold, auf Anfrage unserer Zeitung berichtet. Er war zusammen mit Schriftführerin Sabine Kobek nach Frankreich gereist, um die Stadt Triberg zu repräsentieren. 
Bereits am Samstagnachmittag hat die Stadtmusik unter Dirigent Hansjörg Hilser den Festbetrieb mit einem Konzert eröffnet. „Der Höhepunkt des eineinhalbtägigen Festes ist aber der große Umzug am Sonntag, der im Ortsteil Saint Aygulf stattfand“, erläutert Arnold weiter. Während des Umzuges wurden Brot, Wein, Mehl und Eier zum Festplatz gebracht. Nach einem Gottesdienst, bei dem die Zutaten für das Riesenomelette gesegnet wurden, stand wohl der Höhepunkt des Tages an: In einer großen, runden Pfanne rührten fünf Maîtres vom sogenannten Omelette-Orden den Teig aus Eiern, Mehl und Gewürzen an.

 Konzert im Hafen

Auch die Stadt- und Kurkapelle hatte ein umfangreiches Programm: Nach dem Besuch im Altenheim spielte sie im Hafen von Fréjus auf einer Treppe auf. Im Anschluss ging es auf einem vom Partnerschaftskomitee gecharterten Schiff musikalisch fast fünf Stunden lang weiter. Am Sonntag ging es zum Festumzug in der warmen, historischen Uniform.
„Auf jeden Fall war es sowohl musikalisch als auch kameradschaftlich ganz toll“, resümierte Hilser und lobte das Engagement von Christian Kuner, dem Ansprechpartner für die deutsche Delegation.

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